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Ich habe den Herrn gesehen

Liebe Freunde des CVJM in Bayern,


die Bilder sind zum Heulen, kaum zum Aushalten – Passionszeit, Leidenszeit – damals wie heute.
Heute die Kriegsbilder: flüchtende Frauen und Kinder, zerbombte Häuser, ermordete Zivilisten …
Damals auf Golgatha: das Kreuz, die Dornenkrone, das grausame Ersticken, das zynische Gespött …
Nicht ohne Grund wird Maria am leeren Grab zuerst von den Engeln und dann vom auferstandenen Jesus gefragt: „Frau, warum weinst du?“ (Joh 20,13+15) Gott weiß zu gut um unsere Tränen. Gott hat sie selbst geweint und er weint sie täglich – damals am Kreuz, heute in der Ukraine und überall dort, wo Menschen sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen.

Osterkarte 22
Doch Gott setzt Bilder dagegen – Bilder des Lebens, der Hoffnung – Ostern eben. Und Ostern kommt von Osten, dort wo die Sonne aufgeht und die Finsternis überwindet. Und genau dies hat Gott in Jesus Christus vor knapp 2000 Jahren getan – unsere Finsternis überwunden. Und seitdem geht diese Botschaft um die Welt und verändert Menschen. Als erstes Maria aus Magdala, die noch mit tränennassen Augen uns zuruft: „Ich habe den Herrn gesehen.“ (Joh 20,18) Was nicht weniger heißt: das Kreuz, die Nägel, die ermordeten Zivilisten, der Tod – all das, was uns schier verzweifeln lässt, hat Jesus am Ostermorgen überwunden. Und dies gibt uns Kraft, all dem Menschen gemachten Leid, die Liebe und die Hoffnung entgegenzusetzen.


Und so rufen wir Dir heute im Namen der bayerischen CVJM-Familie zu:
„Ich habe den Herrn gesehen. Ich habe ihn wahrhaftig gesehen.“

 

Carola Welker (Vorsitzende) & Michael Götz (Generalsekretär)